GRUNDSCHULE AN DER PAPPELALLEE Home Aktuelles Termine Schulteam Galerie Wissenswertes Aus den Klassen Projekte Energiesparen Leseförderung Antolin i Unterricht Projekt Rucksack 3 Minuten blind sein Klasse 2000 Mein Körper gehört mir Saubere Umwelt OGS-Betreuung Schulsozialarbeit Förderverein Schülerlinks Links Impressum Ich bin Bibfit Die Lesefähigkeit der Kinder ist Grundlage für die Entwicklung ihrer Sprachbeherrschung, Lese- und Medienkompetenz. Ohne sie wird der Zugang zu den Angeboten der modernen Informationsgesellschaft erschwert und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben behindert. Im Elternhaus wird der Grundstein für das Leseverhalten der Kinder gelegt. Lesende Eltern geben ihre Freude am Lesen weiter. Leider sind diese Voraussetzungen nicht für alle Kinder gegeben. Deshalb benötigen sie Unterstützung durch die Schule und Bücherei, die besonders in der Anfangsphase des Selberlesens das kindliche Leseverhalten bestmöglich fördern. Durch die Kooperation von Schule und Katholische öffentliche Bücherei St. Joseph / St. Bonifatius wird mit dem regelmäßigen Büchereibesuch der Grundschulklasse allen Kindern die gleiche Chance geben. Sie lernen hier eine für sie teilweise noch fremde Welt kennen, die ihnen nützt und sie fördert. Dabei erfahren sie, - dass die Bücherei ein interessanter und spannender Ort ist - dass sie sich dort schnell zurecht finden - dass die vorhandenen Medien förderlich für die Aufgabenstellung der Schule sind - dass es unterhaltsame und informative Medien für die Freizeit gibt - dass es angenehm ist, sich dort aufzuhalten - dass es außerhalb der Familie und Schule Menschen gibt, die sich ihnen zuwenden. Die positiven Erfahrungen dieses Projektes aus dem Kindergartenbereich werden genutzt, um auch in den Grundschulklassen 1 und 2 tätig zu werden. Zielgruppe und Ziele Der Lesekompass wurde für Kinder im ersten und zweiten Schuljahr entwickelt. Vorgesehen sind drei Besuche der Bibliothek im Schuljahr, bei denen die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig den Weg zur Bücherei üben. Sie lernen den Büchereiraum und die Aufstellung der Medien kennen, erfahren, dass es zum gleichen Thema verschiedene Medien gibt, üben das Zuhören und Vorlesen. Sie testen ihre Lesefähigkeit und lernen ein Lieblingsbuch kennen. Im Vordergrund steht die Freude am Vorlesen und Lesenlernen sowie der Spaß und die Freude am Erkunden und Stöbern. Die Klassenführungen (Dauer ca. 60 Min.) beinhalten folgende Themen: Erster Jahrgang 1. Wer suchet, der findet! Bücherei und Medien 2. Alles dasselbe – aber nichts ist gleich! Verschiedene Medien zum gleichen Thema 3. Kurz und knapp – oder darf es etwas mehr sein? Unterschiede bei Erstlesebüchern Zweiter Jahrgang 1. Ohren auf und zugehört! Wir hören eine Geschichte 2. Da kann man was mit machen Wir entwickeln Spiele mit Buchstaben 3. Mein Lieblingsbuch Jeder Besuch wird durch einen Aufkleber in der Teilnehmerkarte bestätigt. Diese Karte enthält insgesamt 10 Felder. Sechs Felder für den Klassenbesuch und vier für private Besuche. Sind alle Aufklebefelder gefüllt erhält das Kind als Sonderpreis einen Kompass. Zum Abschluss erhalten alle Kinder eine Urkunde. Die Eltern - fördern die Lesefähigkeit des Kindes - bieten durch den Besuch der Bücherei ein gemeinsames Erlebnis - finden selbst Anregungen Die Lehrer - erhalten Unterstützung bei der Entwicklung und Förderung der Lesekompetenz - lernen das Medienangebot zur weiteren Nutzung im Unterricht kennen - können die Klassenbibliothek erweitern - starten durch den Besuch eine gemeinschaftliche Klassenaktion Die Bücherei - wird zum Partner der Schule und Familie - intensiviert die Beziehung zu den Kindern und bekommt neue Leser - stärkt ihre Kompetenz in der Öffentlichkeit Beginn der Aktion Nach den Sommerferien benötigen alle Klassen eine Eingewöhnungszeit. Daher ist es sinnvoll, den ersten Büchereibesuch etwa vier Wochen nach dem Schulbeginn durchzuführen. Die Bibliothekarin nimmt den Kontakt zu den Klassenlehrern auf. (Mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen wird besprochen, ob die Ausleihe auch in der dritten und vierten Klasse durchgeführt werden soll.) Abschluss der Aktion Das Vorhaben läuft über zwei Jahre und endet mit der Ausgaben der Urkunden. Hierzu könnte man auch die Eltern einladen. Mit einem „Lese-Kompass“ werden dabei alle Kinder geehrt, die alle 10 Stempelfelder der Lesekarte gefüllt haben. Besonderheiten es Bibfit – Programms an der Grundschule An der Pappelallee: - Die Mitarbeiter der Bücherei bieten nicht nur die sechs Besuche in der Bücherei an, sondern sie sind auch in regelmäßigen Abständen ( ca. drei Wochen ) in der Schule mit einer großen Auswahl an Erstlesebüchern präsent, sodass sich für alle Kinder, die an diesem Projekt teilnehmen, eine Kontinuität in der Buchausleihe ergibt. Damit ist gewährleistet, dass auch Kinder, deren Eltern die Bücherei nicht privat nutzen, in den Genuss einer fortlaufenden Leseförderung kommen. - Das Projekt endet nicht wie vorgesehen zum Ende des zweiten Schuljahres, sondern wird bis zum Ende der vierten Klasse fortgesetzt. zum Seitenanfang Antolin -  Ein Konzept zur Leseförderung Seit dem Schuljahr 2004/05 beteiligt sich die Grundschule An der Pappelallee an dem computerbegleitenden Leseprojekt „Antolin“. Die Förderung der Lesekompetenz ist ein pädagogischer Schwerpunkt und somit  fester Bestandteil der Schulprogrammarbeit. Durch die regelmäßige Arbeit mit dem „Antolin-Programm“ wird bei sehr vielen Schülern das Interesse am Lesen geweckt. Die Kinder werden an die Bücher herangeführt, was vor allem die Schülerinnen und Schüler motiviert, zu Hause ein Buch zu lesen. Was ist Antolin? Antolin ist eine „interaktive Leseförderung“ für Grundschüler. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich Bücher ihrer Wahl aus und beantworten inhaltliche Fragen nach dem Lesen mit Hilfe des Computers. Hier ist eigens für diese Leseförderung eine Internetadresse www.antolin.de eingerichtet worden. Um die Fragen zu beantworten benötigt jeder Schüler eine eigenes Passwort. Für jede richtige Antwort gibt es Punkte. Mit einer Urkunde wird der Leseerfolg dann belohnt. Durch Antolin wird sinnenentnehmendes Lesen gefördert, die computergestützte Methode fördert die Auseinandersetzung der Kinder mit dem Medium Buch und trägt zum eigenständigen Lesen bei. Die Lehrerinnen und Lehrer erhalten über einen eigenen Zugang einen Überblick über die Leseentwicklung und das Leseverhalten der einzelnen Kinder. Die Schülerinnen und Schüler, die auch zu Hause über einen PC verfügen, können ihre Leseleistung auch dort eingeben. Die Umsetzung des Antolin-Programm im Schulalltag Schuljahr 2004/05: Antolin wird mit Einführung des Projektes in den vierten    Jahrgangsstufen als zusätzliche „Antolin-Stunde“ im Stundenplan   verankert. Schuljahr 2006/07: Das Leseprojekt wird für die dritten Klassen erweitert. Im Rahmen des   Förderunterrichts wird das Projekt durchgeführt. In den vierten Klassen   wird die zusätzliche Förderstunde weiterhin angeboten Schuljahr 2008/09: Das Leseprojekt wird für die zweiten Klassen erweitert. Im Rahmen         des Förderunterrichts wird das Projekt in den Klassen 2 u. 3   durchgeführt. In den vierten Klassen wird die zusätzliche Förderstunde   weiterhin angeboten.   Auch für die ersten Klassen steht Literatur zu Verfügung und kann je    nach Leseleistung des Kindes eingesetzt werden. Ab Schuljahr 2010/11: Das Leseprojekt wird in den Klassen zwei bis vier im Rahmen einer   zusätzlichen Förderstunde angeboten. Im Rahmen des Antolin-Programms haben wir in der Schule einen Antolin-Raum eigerichtet, ein Raum, der durch seine Gestaltung zum Lesen einladen soll. So ist in dem Raum eine Leseecke (Sofa, Sessel, Kissen Tisch), in der man es sich gemütlich machen kann und die so zum Schmökern animiert. Das Regal, im dem ausschließlich Antolin-Bücher, sortiert nach Themen, stehen, ist für alle Schüler übersichtlich erreichbar. Die Schüler leihen sich ein Buch ihrer Wahl aus. Auf der zum gehörenden Lesekarte wird der Name der Schülerin bzw. des Schülers notiert und bei Rückgabe wieder ausgestrichen.